| Ammet | |
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| Auch bekannt als |
Der Schatten |
| Spezies | |
| Bevorzugte Gestalt | |
| Meister | |
| Ebene |
Siebte[1] |
Ammet ist ein mächtiger Marid der siebten Ebene unter der Führung Khabas. Im Gegensatz zu den meisten Dämonen leidet er nicht unter dem Aufenthalt auf der Erde, stattdessen wird er von der Liebe zu seinem Herren geleitet.
Schon in jungen Jahren beschwor ihn sein Meister Khaba entgegen den Anweisungen seiner ausbildenden Priester. Von da an verhalf Ammet seinem Meister bei der Ermordung seiner Lehrmeister und begleitete ihn auch an den Hof Salomos, um irgendwann den Ring zu erlangen. Die Liebe zu seinem Meister war auf gewisse Art romantisch.
Er tarnte sich während der Gegenwart anderer als Schatten des Meisters; falls er nicht an einen Auftrag gebunden war, befand er sich in dieser Gestalt als Leibwächter hinter Khaba. Bei der entscheidenden Verfolgungsjagd um Salomos Ring wurde er trotz seiner Macht von Bartimäus von Uruk, welchem dabei aber der Geist des Ringes Uraziel half, in eine Amphore gebannt, die im Meer versenkt wurde.
Beschreibung[]
- „Seine Stimme war leise wie rieselnder Staub in einer Gruft.“
- — Die Stimme Ammets[src]
Ammet hatte eine sanfte, leise Stimme.[2] Er teilte die Emotionen seines Meisters Khaba, den er liebte und alles für ihn tat, auch freiwillig. Er erhielt schon lange nicht mehr im Pentagramm seine Befehle, Züchtigungen kamen nicht mehr vor. Er teilte mit seinem Meister die Freude, andere Geister in ihren Substanzkäfigen zu quälen oder an den Experimentiertischen zu hantieren.[3]
Erscheinungsformen[]
→ Hauptartikel: Schatten
Der Schatten, der den Zauberer Khaba folgte, war dunkler als übliche Schatten, er war auch länger als erwartet. Für Dschinn war der Schatten auf allen Ebenen unauffällig, die Tarnung konnte nicht durchdrungen werden. Es wurde beobachtet, dass sich der Schatten immer hinter Khaba befand, egal wo die Sonne stand. Sollte Khaba mal in der Mittagszeit nach draußen gehen, war der Schatten weiterhin lang und schmal, während andere Menschen kaum einen Schatten warfen. Die Arme und Beine des Schattens lief zu den Enden spitz zu. Üblicherweise bewegten sich die Arme und Beine im Einklang mit denen von Khaba, allerdings oft ein wenig verzögert; in unbeobachteten Situationen fiel auf, dass der Schatten seine Arme anders hielt als der Mensch. Bartimäus konnte auch beobachten, wie ein Kobold, der über den Schatten von Khaba flog, vom Schatten plötzlich eingefangen und vertilgt worden war[4]
Wie sein Meister fürchtete er Salomo, insbesondere wegen des Geistes im Ring. Salomo war auf Khaba zornig, weil dieser seine zugewiesene Aufgabe, den Tempelbauplatz zu führen und zu beaufsichtigen, nicht nachgekommen war. Ammets Schattengestalt war in solcher Situation klein und harmlos wie ein dunkles Pfützschen um Khabas Füßen.[5]
Geschichte[]
Vollmondnacht 959 v.Chr.[]
Ammet wurde beauftragt, im vermeintlichen Auftrage Salomos bei der Königin Balkis in Saba deren Loyalität gegenüber Salomo durch Anerkennung der Lehnherrschaft einzufordern und sie sollte vierzig Säcke Weihrauch als Tribut jährlich abliefern, anderenfalls würde Salomo seinen Ring benutzen und das Land dem Erdboden gleichmachen. Ammet flog als Adler nach Marib, dort wechselte er die Gestalt in einen Jungen Mann mit großen Flügeln. Die Frist zur Entscheidung der Königin setzte er auf vierzehn Tagen bis Neumond. Zur Bekräftigung seiner Forderung setzte er einen Turm in Brand.[6]
Karawanenüberfall[]
Khaba fiel in Ungnade beim König Salomo, weil er die Tempelbaustelle nicht weisungsentsprechend beaufsicht hatte. Der Zauberer wurde mitsamt seinen acht Dschinn (und Ammet) in die Wüste gechickt, um Karawanenbanditen ausfindig zu machen. Ammet schlich sich aus eigenem Antrieb in eine Schlucht, in die Bartimäus gelandet war. Ammet als Schatten näherte sich dem Dschinn mit der Absicht, Bartimäus zu vernichten. Als Faquarl dazukam, verzog sich der Schatten wieder.[7]
Khabas Kellerwerkstatt[]
Der Schatten offenbarte sich dem Bartimäus als Marid Ammet. Er hörte sich schweigend Bartimäus‘ Verschwörungsüberredungsversuch gegen Khaba an, erklärte dann, dass er seinen Meister Khaba freiwillig diente und ihn sogar liebte. Bartimäus war voller Verachtung, er fing an, Detonationen auf den Marid zu feuern, anschließend feuerte er auf das Inventar in der Kellerwerkstatt, er konnte kurz den Schatten ablenken und die Substanzkäfige zerstören, aus denen die Dutzende bis hunderte Dämonen entweichen konnten. Schließlich schnappte sich der Schatten Bartimäus, verprügelte ihn fast bewusstlos und verbannte ihn in eine Kristallflasche.[8]
Als sein Meister Khaba feststellte, dass die Kristallflasche mit dem eingesperrten Bartimäus verschwunden war, und zudem der vermeintliche Gast Cyrine aus Himjar ebenfalls nicht mehr unter den Gästen war, suchte Ammet den Palast ab. Bartimäus, mit Asmira auf der nächtlichen Pirsch zum König Salomo, verspürte im Babylonischen Saal, wie alle Ebenen vibrierten, als Ammet den Saal auf der ersten Ebene als ein kleiner Sklavenjunge passierte. Auf höherer Ebene zogen peitschende Substanzfäden hinter ihm her, er hatte einen speerförmigen Schwanz.[9]
Kampf im Nordturm[]
Bartimäus und Asmira gelangten in den Besitz vom Ring des Salomo. Dessen Aura nahm der Foliot Gezeri wahr und begab sich auf den Nordturm auf den obersten Balkon. Khaba verfolgte dessen Aktivität mittels seines Zaubersteins. Ammet nahm seinen geliebten Hernn in die Arme und raste als Feuerwolke und Wirbelsturm auf den Nordturm zu. Seine Ankunft wirbelte die Anwesenden durcheinander: Bartimäus wurde hochgeschleudert, knallte gegen eine Säule, fiel auf das Turmdach und rutschte dort hinab auf den Balkon vor die Füße der anderen; Asmira wurde umgefegt und lag auf den Boden. Ammet setzte seinen Herrn auf der Balkonbrüstung ab. Bevor Asmira denRing an sich nehmen konnte, trat Khaba ihr auf die Hand und trat sie ins Gesicht. Ammet als Schatten klemmte Asmira unter den Arm, später mit der anderen Hand auch Bartimäus.[10]
Verfolgungsjagd Bartimäus[]
- Bartimäus: „Ta-daa! Der Ring, erkennst du ihn wieder?“
- Ammet: „Spinnst du? Was soll das?“
- Bartimäus: „Weißt du was, Ammet, ich muss dir recht geben. Der Ring hat meiner Substanz tatsächlich schwer zugesetzt. So schwer, dass ich ebenso gut noch einen Schritt weitergehen kann.“
- Ammet: „Das traust du dich nicht. Der Ring bingt dich um!“
- Bartimäus: „Glaubst du?“
- — Bartimäus und Ammet über den Ring des Salomo (Quelle)
Ammet jubelte mit seinem Meister, als der Palast von Salomo brannte und zerstört wurde, er achtete nicht auf die beiden im Arm Eingeklemmten. So bekam er nicht mit, wie Asmira ihren Dolch zog, zielte und ihn auf Khaba warf, dabei schnitt sie den ringtragenden Finger ab, Sofort waren die herbeibeschworenen Geisterheerscharen verschwunden. Bartimäus entwich als Vogel aus der Armklemme, schnappte sich den Finger mit Ring und sauste als Phönix davon in Richtung Meer. Ammet als Schatten ließ sich riesige Flügel wachsen und und flog hinterher.[11]
Hinter einer Bergkuppe flog der Phönix hinab in Tal mit Pinienwald, Ammet hinterher. dort suchte er den Dschinn, er spürte die Aura des Ringes, und sah schließlich den Finger mit Ring auf einem Baumstumpf. Als Ammet näher schwebte, wurde er von einem angespitzten Baumstamm durchlöchert und an der Erde festgeklemmt. Als Bartimäus den zweiten angespitzten Stamm in Richtung des Schattenkopfes schleuderte, reagierte Ammet blitzschnell, riss sich den Baumstamm aus der Erde und aus dem Leib und benutzte ihn, das zweite Geschoss wegzuschlagen. Die Verfolgungsjagd ging weiter, nur war Ammet mit dem Riss in seinem Schatten nicht mehr so schnell. Sie erreichten das Mittelmeer.[12]
Bartimäus spuckte den Ring ins Meer und fing ihn gleich wieder in Gestalt eines sumerischen Jünglings auf. Ammet blieb über dem Meerwasser stehen, er verlangte mehrmals die Hergabe des Ringes. Er wurde verunsichert, als plötzlich die Gestalt von Salomo über dem Wasser schwebte und bekam es mit der Angst, als dieser den Ring aufsetzte, und als der Ring auch noch aktiviert wurde und der Ringgeist erschien, sauste Ammet davon. Er hatte schon fast die Küste erreicht, als er von mehreren, aus dem Meer erscheinenden Geistern umringt und verprügelt wurde, bis er nur noch als grauer Fleck auf dem Meer trieb. Kurz darauf erhielt Ammet als Schatten nochmals Prügel, bevor er mit dem unbegrenzten Bannzauber in einen Weinkrug versiegelt und auf den Meeresboden versenkt wurde.[13]
Bekannte Erscheinungsformen[]
- Schatten von seinem Meister[14][15][16][17][18][19][20]
- Junger Mann mit großen Flügeln[1]
- Adler[1]
- Wirbelsturm oder Feuersäule[21]
Bilder[]

Auftritt[]
Quellen[]
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Der Ring des Salomo, Kapitel 5 (Salomos Botschaft an Balkis), (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 55-56
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 20 (Der unbegrenzte Bannzauber}‘‘, (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 236
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 20 (Der unbegrenzte Bannzauber}‘‘, (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 240-243
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 9 (Auf der Tempelbaustelle), (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 109-111
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 11 (Salomo und das Nilpferd), (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 132
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 5 (Salomos Botschaft an Balkis)
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 14 (Entdeckung des Überfalls), (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 165-166
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 20 (Der unbegrenzte Bannzauber}‘‘
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 25 (Nächtlicher Streifzug), (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 300
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 32 (Khaba und der Ring)
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 33 (Die Macht des Ringes)
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 34 (Die Flucht mit dem Ring)
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 36 (Der Geist des Ringes)
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 4 (Salomos Audienz), (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 51
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 6 (Strafaufträge an Bartimäus), (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 77
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 9 (Auf der Tempelbaustelle), (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 107
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 9 (Auf der Tempelbaustelle), (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 109
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 9 (Auf der Tempelbaustelle), (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 111
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 11 (Salomo und das Nilpferd), (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 132
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 20 (Der unbegrenzte Bannzauber}‘‘, (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 41
- ↑ Der Ring des Salomo, Kapitel 32 (Khaba und der Ring), (Auflage 2013 cbt-Verlag); Seite 388



